• Page by Page - Der Buchbrunch am Sonntag mit Susanne, Sunita und Franziska

    Seite 11: Märchen – grausam, wertvoll oder überflüssig?

    Sind Märchen unnötig grausam, pädagogisch wertvoll oder heutzutage überflüssig? 

    Susanne spricht über ein Thema, das sie sehr fasziniert: Märchen, ihre Ursprünge und die Bedeutung für die moderne Welt. Werden Märchen überhaut noch erzählt?

    Würdest du als Elternteil Märchen vorlesen und sprichst mit deinen Kindern über die klischeehafte Darstellung von Frau und Mann oder möchtest du mit dem alten Zeug lieber in Ruhe gelassen werden, weil dir Märchen früher Angst gemacht haben?

    Empfehlungen und Erwähnungen: 

    Buchmesse „BuchAlb“

    https://www.buch-alb.de/

    14.06.2026

    10-17 Uhr

    „Crys Tale of the Sun – Alte Welt“ (5)

    S. H. RAVEN

    JETZT über Amazon vorbestellen

    https://www.amazon.de/Crys-Tale-Sun-Alte-Tales-ebook/dp/B0GQV64C21/

    „Der Struwelpeter“

    Heinrich Hoffmann, 1845

    Gilt als Warnmärchen oder als Vorläufer des illustrierten Kinderbuchs. 

    Der Autor erfand die Geschichten für seinen Sohn, da er damalige Kinderbücher als ungeeignet empfand. Er wollte Kinder durch drastische Übertreibung unterhalten und erziehen. Der Struwwelpeter besitzt eine historische Relevanz, wird in der modernen Erziehung als veraltet und pädagogisch problematisch eingestuft.

    Dystopien:

    „Flawed/Perfect“ von Cecilia Ahern

    „Talita“, „Eva“ und „Flora“ von Franziska Szmania

    Märchen der Gebrüder Grimm:

    „Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen“

    „Schneewittchen“

    „Dornröschen“

    „Rotkäppchen“

    „Hänsel und Gretel“

    „Aschenputtel“

    „Hänsel und Gretel“

    „Märchen-Parodien 1: Rotkäppchen hat keine Lust“

    „Märchen-Parodien 2: Die verflixten sieben Geißlein“

    „Märchen-Parodien 3: Vom Wolf, der auszog, das Fürchten zu lehren“

    von Sebastian Meschenmoser 

    Disney-Filme:

    „Die Eiskönigin“

    „Vaiana“

    „Mulan“

    Märchenadaptionen:

    Aschenkindl von Halo Summer

    Es war einmal im dunklen Wald von Anne Danck

    Die dreizehnte Fee von Julia Adrian 

    Romane:

    „Das Wanderkind“ von Aude

    „Madame Lazare“ von Tadhg Mac Dhonnagáin 

    👉 In der nächsten Folge beschäftigen wir uns mit Lyrik.

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    Seite 10: Selfpublishing: Schrott oder Zukunft?

    In der heutigen Page by Page Folge stehen Selfpublisherinnen Franziska Szmania und S. H. Raven Frage und Antwort, wenn sie Verlagsautorin Sunita Sukhana mit den schlimmsten Mythen zum Thema Selfpublishing konfrontiert. Franzsika und Susanne erzählen, wieso sie sich für diesen Weg entschieden haben, wie viel sie der Spaß kostet und was sie Leuten mit auf den Weg geben, die es selbst probieren wollen.

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    Seite 9: Frauentag-Special: Frauen in der Literatur – Fakten, Mythen, Vorurteile

    Am 8. März ist Internationaler Frauentag – die perfekte Gelegenheit, ein paar Aussagen über Frauen in der Literatur unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob alte Vorurteile noch stimmen.

    Herzlich willkommen bei Page by Page – dem Buchbrunch am Sonntag mit Susanne, Sunita und Franziska!

    Wenn diese Folge erscheint, haben wir März – und es steht ein ganz besonderer Feiertag an: der Internationale Frauentag am 8. März.

    Wir sprechen darüber, wie sichtbar Frauen in der Literatur wirklich sind – in Bücherregalen, Bestsellerlisten, Schulkanons, Medien und Preisvergaben.

    In dieser Folge bringt Franziska eine Reihe von Aussagen mit – und Susanne und Sunita dürfen gemeinsam herausfinden:
    Sind diese Thesen noch aktuell, längst überholt oder schlicht falsch?

    These 1 In den heimischen Bücherregalen stehen mehr Bücher von Männern als von Frauen – auch wenn die Frau des Hauses mehr

    These 2 Männer lesen deutlich seltener Bücher von Frauen als umgekehrt.

    These 3 Männer dominieren die Bestsellerlisten.

    These 4 Frauen sind in der Literaturmedienwelt weniger sichtbar.

    These 5 Frauen sind im Schulunterricht unterrepräsentiert.

    These 6 Männer bekommen mehr Literaturpreise als Frauen.

    Quellen und weiterführende Artikel findet ihr weiter unten.

    Sunita empfiehlt in der Folge das Buch: Virginia Woolf, Ein Zimmer für sich allein https://amzn.eu/d/0aDEHURI

    👉 In der nächsten Folge beantworten wir eure häufigsten Fragen rund ums Selfpublishing.

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    Hier ein paar Artikel, für alle die tiefer eintauchen möchte.

    👉 https://www.arts.gov/stories/blog/2025/men-women-split-reading-real-and-persists-amid-historical-rate-declines

    👉https://www.deloitte.com/us/en/insights/industry/technology/technology-media-and-telecom-predictions/2022/gender-gap-in-reading.html

    👉 https://www.canvas8.com/blog/2021/july/men-are-much-less-likely-to-read-books-by-women

    👉 https://blog.buecherfrauen.de/frauenzaehlen-pilotstudie-zur-sichtbarkeit-von-frauen-in-medien-und-im-literaturbetrieb/

    👉 http://frauenzählen.der

    👉 https://www.deutschlandfunk.de/frauenzaehlen-im-kultursektor-auf-ein-drittel-frauen-kommen-100.html

    Seite 8: Die 10 schlimmsten Klischees in Büchern

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Klischee und Trope und warum sind wir so genervt von Klischees?

    Ein Klischee in Bezug auf Bücher ist ein erzählerisches Muster (Figur, Handlung, Bild oder Formulierung), das so oft verwendet wurde, dass es vorhersehbar und abgenutzt wirkt. Klischees bedienen Erwartungen, machen ein Werk aber leicht austauschbar; kreativ werden sie erst wieder, wenn sie bewusst gebrochen, variiert oder ironisch gespielt werden.

    In der Buchwelt sind Tropes wiederkehrende erzählerische Muster – also typische Motive, Themen, Figurenkonstellationen oder Handlungsabläufe, die man in vielen Geschichten wiederfindet. Sie geben Leser*innen Orientierung. Anders als Klischees sind Tropes nicht automatisch „schlecht“: Sie werden erst dann zum Problem, wenn sie langweilig, unreflektiert oder immer gleich erzählt werden; kreativ eingesetzt können sie Spannung, Emotion und Wiedererkennungswert erzeugen.

    Trope = neutrales Muster, Klischee = abgenutztes Trope

    Oder anders: Jedes Klischee ist ein Trope – aber nicht jeder Trope ist automatisch ein Klischee!

    Welches sind nun unsere 10 schlimmsten Klischees? Finde es in dieser Folge von Page by Page heraus!

    Spotify

    Youtube

    Buchempfehlungen in der Folge:

    „Firekeeper’s Daughter“ von Angeline Boulley

    Bücher von Petra Hülsmann – Figuren, die nicht reich, berühmt oder schön sind

    Bücher von Susan Elisabeth Philipps – Liebesromane mit Tiefe

    Bücher von Derek Landy – die besten Dialoge, in denen sich die Figuren immer missverstehen

    „Die Namen“ von Florence Knapp

    „Magnus Chase“ von Rick Riordan

    „Talita“ von Franziska Szmania

    Serienempfehlung:

    Accidentally in Love CDrama von 2018 mit Guo Jun Chen und Sun Yi Ning

    Websiteempfehlung, um Figuren auf Klischees zu überprüfen:

    tvtropes.com

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